Visuelle Wahrnehmung

Visuelle Wahrnehmungsförderung

Die Visuelle Wahrnehmung reift mit der Entwicklung des Kindes. Die Erfahrungen, die das Kind im Spiel mit seiner Umgebung (dreidimensionaler Raum) macht, reifen zum visuellen Vorstellungsvermögen auch im zweidimensionalen Raum. Ein Kind probiert aus, ob es zwischen zwei Gitterstäbe passt, auf dem Arbeitsblatt in der Schule sollen Formen einander zugeordnet werden und im Erwachsenenalter
können wir die Abstände im Straßenverkehr vorher einschätzen.

Räumliche Erfahrungen werden wie Sinneserfahrungen verarbeitet und gespeichert. Das Lernen in der Schule verlangt ein Abstraktionsvermögen von dem dreidimensionalen Raum in den zweidimensionalen Raum.

  • Der Vordergrund muss von dem Hintergrund unterschieden werden (Figur- Grund Wahrnehmung).
  • Die Beurteilung der Lage im Raum ist für die Unterscheidung von Buchstaben Voraussetzung, z.B. d b, q p, M W (Raum- Lage Wahrnehmung).
  • Die Erfahrungen der räumlichen Beziehungen geben den Präpositionen eine Bedeutung (Wahrnehmung räumlicher Beziehungen).

So wie andere Wahrnehmungsbereiche ist auch die visuelle Wahrnehmung daran beteiligt, dass ein Kind Handlungsplanung erlernt und sich damit auf einen Weg zum selbstständigen Lernen begibt.

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